Klaus Voss/P. Kehlenbeck
Letzte Divisionen 1945

Noch im April 1945 wurden die Infanteriedivision Schill und die Panzerdivision Clausewitz neu aufgestellt. Die Autoren waren selbst Angehörige dieser Einheiten und zeichnen ein authentisches Bild von deren Kriegseinsatz.
Die Panzerdivision Clausewitz wurde im Raum Lauenburg–Uelzen aufgestellt und dort in heftige Kämpfe mit den vordringenden Engländern verwickelt. Sie versuchte anschließend die Verbindung zur 11. Armee im Harz herzustellen. Trotz einzelner Erfolge wurden die zersplitterten Kräfte der Panzerdivision zerschlagen und gerieten in Gefangenschaft.
Die Infanteriedivision Schill entstand durch Zusammenfassung der "Kampfgruppe Burg" unter Führung von Oberstleutnant Müller und von Restteilen versprengter Truppen, vorwiegend im Raum ostwärts der Elbe. Mit zwei Grenadierregimentern und einer Sturmgeschützabteilung konnte sie den vordringenden Sowjets im Raum südlich der Autobahn Magdeburg–Potsdam und später im Raum Brandenburg ernsthaften Widerstand entgegensetzen. Ein großer Teil der in US-Gefangenschaft geratenen Soldaten wurde später an die Sowjets ostwärts der Elbe ausgeliefert. Beide Divisionen gehörten zur 12. Armee des Generals Wenck, die Berlin entsetzen sollte.

372 Seiten, Fotos und Karten, gebunden.

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