Heinz Schön
Königsberger Schicksalsjahre
Der Untergang der Hauptstadt Ostpreußens 1944-48

Der Untergang Königsbergs beginnt mit brutaler Wucht am 26. August 1944, als britische Bomber einen Feuersturm in der Stadt entfachen. Im Januar 1945 steht die Rote Armee im Rahmen ihrer Winteroffensive vor den Toren Königsbergs. Dabei richtet sie unglaubliche Greuel unter der Zivilbevölkerung an. Doch die Stadt soll um jeden Preis gehalten werden, um die Evakuierung von Deutschen über See fortsetzen zu können. Als die Festung Königsberg nach erbitterter Verteidigung im April 1945 fällt, wartet auf die über 100.000 verbliebenen Königsberger die Hölle. Die sowjetische Führung gibt die Stadt drei Tage lang für Plünderung, Brandschatzung, Mord, Totschlag und Vergewaltigung von Frauen und Mädchen frei. Danach sorgen Hungerterror, Zwangsarbeit, Kälte und Gewalt dafür, daß 1947 gerade noch 24.000 Deutsche nach Westen abgeschoben werden können. Zahlreiche Zeitzeugen berichten in diesem Buch über ihre grauenhaften Erlebnisse.

352 Seiten, viele s/w. Abb., Pappband
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