Alfred Rubbel
Im Panzer IV und Tiger an der Ostfront

Das persönliche Kriegstagebuch Dezember 1939–Mai 1945

Nach seiner Freiwilligenmeldung als 18jähriger nimmt im September 1939 ein ungewöhnliches Soldatenschicksal seinen Lauf. Nach Grundausbildung mit anschließender Versetzung zur Panzerwaffe beginnt für den jungen Soldaten am 22. Juni 1941 der Rußlandfeldzug. Zunächst als Lade-, dann als Richtschütze erlebt er den schnellen Vorstoß nach Osten. Er wird bei den Kämpfen um Leningrad im September 1941 verwundet, kehrt aber schon im Januar 1942 wieder zu seiner Einheit zurück, nimmt an den schweren Gefechten am Wolchow teil und erreicht mit dem Panzerregiment 4 Ende 1942 den Kaukasus.
Nach seiner Kommandierung zur Tigerabteilung 503, mit der er nun als Panzerkommandant bei der Operation „Zitadelle“, den Rückzugskämpfen zum Dnjepr und bei der Öffnung des Kessels von Tscherkassy an vorderster Front zum Einsatz kommt, absolviert Rubbel Offizierslehrgänge. Den Endkampf gegen die vorrückende Rote Armee führt er – jetzt im Königstiger (Tiger II) –in Ungarn und Österreich. Leutnant Rubbel kann auf eine Gesamtbilanz von 57 Panzerabschüssen, 81 Einsatztagen im Panzer und 41 Monaten an der Front zurückblicken. Seine persönlichen Schilderungen spiegeln neben den Eindrücken von den Strapazen und Schrecken des Krieges auch das Alltagsleben eines Panzersoldaten wider.

240 Seiten, 395 Abbildungen, Karten und Dokumente, gebunden im Großformat.
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