Helmut Schneider
Erinnerungen an das Panzerregiment 4 und die Tigerabteilung 507
An den Brennpunkten der Front in Ost und West

Die schwere Panzerabteilung 507 bestand im Kern aus erfahrenen Panzersoldaten der I. Abteilung des Panzerregiments 4.  In diesem Werk berichten sie über ihre Einsätze im Polen-, Frankreich- und Rußlandfeldzug. Mit der Aufgabe, als „Feuerwehr“ die bröckelnde Frontlinie zu stabilisieren, war sie im Rahmen der Kampfgruppe „Friebe“ maßgeblich am Entsatz von rd. 800 Schwerverwundeten aus dem Kessel von Brody beteiligt. Im Juni 1944 in den Mittelabschnitt der Ostfront verlegt, stand die Abteilung in den harten Kämpfen um die Narewbrückenköpfe. Trotz massiver feindlicher Übermacht gelang den „Tigern“ der „507“ bereits in den ersten drei Kampftagen die Vernichtung von 136 Feindpanzern.
Im Februar 1945 verlegte die Abteilung zur Auffrischung ins Sennelager bei Paderborn, wo sie mit dem „Königstiger“ ausgerüstet wurde. Bereits im März ging sie gegen Truppenteile der 3. US-Panzerdivision „Spearhead“ vor und fügte dieser empfindliche Verluste zu. Rückzugsgefechten im Harz folgte im Mai 1945 schließlich das Ende der Kampfhandlungen in der Tschechoslowakei.
Ob Kommandant, Fahrer, Schütze oder Funker − hautnah erlebt der Leser aus der Perspektive des einzelnen Soldaten die Kampfeinsätze. Neben den einschlägigen Gefechtsschilderungen kommen auch die heiteren Momente des Soldatenlebens sowie die Erfahrungen in der Gefangenschaft nicht zu kurz.

336 Seiten, viele Abbildungen, gebunden im Großformat
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