Die Erinnerungen beginnen Anfang Oktober 1944, als bei Steinhoff der Befehl eintrifft, mit seinem Jagdgeschwader 77 nach Schönwalde bei Berlin zu verlegen. Hier erlebt Oberst Steinhoff hautnah das unendliche Leiden der Zivilbevölkerung, die den andauernden alliierten Bombenangriffen bei Tag und Nacht ausgesetzt ist, wobei die Jagdflieger tatenlos zusehen müssen, da ihnen die geeigneten Mittel fehlen, die Bomberströme wirkungsvoll zu bekämpfen. In dieser Situation unternimmt Steinhoff zusammen mit anderen hochrangigen Jagdfliegerführern den wahnwitzig anmutenden Versuch, die Ablösung Görings aus der Luftwaffenführung bei Hitler selbst durchzusetzen, damit der Düsenjäger Me 262 als Waffe gegen die Bomberströme eingesetzt werden kann. Doch ihre Pläne scheitern. Die Verschwörer werden ihrer Ämter enthoben und kaltgestellt. In der darauffolgenden Zeit der Resignation ereilt Steinhoff überraschend der Befehl General Gallands, mit Jagdfliegerassen und ausgerüstet mit der Me 262 den Jagdverband 44 aufzustellen. So beschreibt Steinhoff in seinen Erinnerungen den Aufbau des Verbandes und Kampfeinsätze, die er mit diesem überragenden Flugzeug flog.

224 Seiten, viele Abbildungen, gebunden.

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