Albrecht Wacker
Im Auge des Jägers
Der Wehrmachts-Scharfschütze Josef (Sepp) Allerberger

Der Scharfschütze ist an der Front besonderer körperlicher und seelischer Belastung ausgesetzt. Seine Stärke beruht auf idealer Ausnutzung des Geländes, vollendeter Tarnung und meisterhafter Beherrschung seiner Waffe.
Dieses Buch beschreibt ungeschminkt und in allen Facetten die harte, oft grausame Realität des Krieges an der Ostfront. Deutsche Scharfschützen liefern sich Gefechte mit russischen  Scharfschützen. Oftmals stellen die deutschen Landser nach siegreich beendetem Duell bei Inaugenscheinnahme ihrer toten Gegner fest, daß sie gegen weibliche Rotarmisten gekämpft haben.
Immer wieder muß Sepp Allerberger auch Abschied von liebgewonnenen Kameraden seiner 3. Gebirgs-Division nehmen, die dem Feind erlegen sind.
Beim Vormarsch der Roten Armee in Ungarn wird Allerberger Zeuge wahrhaft grausamer Vergewaltigungsorgien.
Aber auch amüsante Erlebnisse, wie einen ersten, unbeholfenen Bordellbesuch in der Etappe, werden geschildert.
Waffenkundler kommen auf ihre Kosten, denn es werden viele Gewehrmodelle beschrieben, die bei Scharfschützen der Wehrmacht und bei den Gegnern im Einsatz waren.
Manche Bücher sind ja so spannend, daß man sie in einem Rutsch durchliest. Dieses Buch ist so erschütternd, dramatisch und aufwühlend, daß man es hin und wieder aus der Hand legen muß, um den Nervenkitzel verarbeiten zu können.

288 Seiten, hart gebunden, viele Fotos und Karten sowie faksimilierte Verleihungsurkunden.
 
 

 

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