Am 4. Mai 1942 als erste von zehn selbstständigen Tigerabteilungen aufgestellt, hatte die Tigerabteilung 503 am 30. Dezember 1942 ostwärts und westlich des unteren Don und am Manytsch ihre Feuertaufe zu bestehen. Im Februar 1943 mit 3 Kompanien und insgesamt 45 Tiger-Panzern auf volle Stärke aufgerüstet, nahm sie an der Abwehrschlacht im Donezgebiet und in der Mius-Donez-stellung im März und April 1943 teil. Verlegt in den Raum von Charkow, kämpfte die Abteilung an vorderster Front beim Unternehmen "Zitadelle", der letzten großen deutschen Offensive im Osten. Nach den Kämpfen im Rahmen der 8. Armee am Dnjepr, bei Kiew und in der Südukraine öffnete sie im Verband mit dem schweren Panzerregiment Bäke den Kessel von Tscherkassy und ermöglichte so den Ausbruch der deutschen Verbände. Von März bis Mitte April 1944 bei Tarnopol eingesetzt, ging es zur Auffrischung in die Heimat zurück. Hier wurde die 1. Kompanie als erste Einheit der deutschen Wehrmacht auf den Tiger II, den Königstiger, umgerüstet. Im Juni 1944 an die Invasions-front verlegt, kämpfte die Abteilung bis August bei Caen, Cagny und ostwärts der Orne. Nach Auffrischung in Paderborn schlossen sich die Abwehrkämpfe in Ungarn, die "Operation Horty", die Kämpfe im Raum Budapest, am Plattensee, der Donau, den Karpaten und nördlich von Wien an. In ihrem 36-monatigen Bestehen stand die Abteilung, die in ihren Reihen so erfolgreiche Richtschützen und Panzerkommandanten wie Feldwebel Kurt Knispel, Oberfähnrich Rondorf und Feldwebel Heinz Gärtner hatte, 25 Monate im Fronteinsatz.
 
692 Seiten, über 900 Abbildungen, Großformat, gebunden mit Schutzumschlag
 
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