Franz Kurowski 
Major Wilhelm Batz 
Vom Fluglehrer zum Schwerterträger

Batz trat im November 1935 als Freiwilliger in die deutsche Luftwaffe ein. Schon während seiner Ausbildung wurde deutlich, daß sich dieser ernste, junge Mann zu Ausbildungsaufgaben hervorragend eignet, und so wurde er zuerst als Hilfslehrer, dann als Fluglehrer im Fliegerausbildungsregiment 23 in Kaufbeuren und Jüterbog-Damm eingesetzt.
Nach 5.000 Flugstunden wurde dem Versetzungswunsch des Leutnants zur Front endlich stattgegeben, und er kam als Adjutant zur II. Gruppe des Jagdgeschwaders 52 an die Ostfront. Sein Gruppenkommandeur war Hauptmann Steinhoff. Am 11. März 1943 konnte Wilhelm Batz seinen ersten Abschuß erzielen. Weitere Luftsiege folgten. Am 22. März 1944 konnte er seinen 100. Luftsieg feiern. Er wurde mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet; das Eichenlaub folgte am 20. Juli 1944 nach 188 Luftsiegen. Die Schwerter wurden ihm am 21. April 1945 als Gruppenkommandeur der II./Jagdgeschwader 52 nach 237 Luftsiegen verliehen. Am Ende des Krieges stand er in der Spitzengruppe aller deutschen Jagdflieger des 2. Weltkrieges und trat nach dem Krieg in die neu aufgestellte Bundesluftwaffe ein.
 
160 S., 100 Abb., geb.
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