Roland Kaltenegger
Oberst Hans von Schlebrügge
Vom Ritterkreuzträger von Narvik zum Begründer der Skijägertruppe der Wehrmacht


Schlebrügge meldete sich 1917 freiwillig zum Husarenregiment  12, mit dem er an den Kämpfen des Weltkrieges an der Westfront teilnahm und als Leutnant bereits mit den Eisernen Kreuzen I. und II. Klasse ausgezeichnet wurde. Mit dem von ihm aufgestellten Freikorps „Schlebrügge“ kämpfte er von 1919 bis 1921 im Baltikum und Oberschlesien gegen sowjetische und polnische Insurgenten. Obwohl er es in seinem Zivilberuf schnell zum Bankdirektor gebracht hatte, ließ er sich mit dem Aufbau der Wehrmacht reaktivieren und zum Heeresbergführer ausbilden. Zum Hauptmann befördert, übernahm er eine Kompanie im Gebirgsjägerregiment 100 in Bad Reichenhall.
Nach seinem Einsatz im Polenfeldzug nahm Schlebrügge als Kommandeur des I. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 139 im Verband der 3. Gebirgsdivision des Generals Dietl an der Eroberung Narviks teil, wofür ihm am 20. Juni 1940 das Ritterkreuz verliehen wurde. Er übernahm die Aufstellung der Skijägertruppe und wurde abermals mit verschiedenen Kommandos an der Ostfront beauftragt .

160 Seiten, Abb., geb.

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