Franz Kurowski 
Korvettenkapitän Werner Töniges 
Der erste Eichenlaubträger der Schnellbootwaffe 

Dies ist die Geschichte von Korvettenkapitän Werner Töniges, eines der erfolgreichsten Schnellboot-Kommandanten im 2. Weltkrieg. Am 7. Januar 1910 in Oberhausen geboren, trat er im Jahr 1935 in die Kriegsmarine ein. Auf dem Panzerkreuzer Admiral Graf Spee nahm er 1936 an einer Unterstützungsfahrt für General Francos Truppen in Spanien teil. Seit 1937 Schnellboot-Kommandant, führte er im Frühjahr 1940 als Oberleutnant zur See bereits stellvertretend die 1. Schnellboot-Flottille. Seine Einsätze im Kanal und vor der englischen Küste sahen ihn in dramatischen Gefechten gegen feindliche Torpedoboote und Zerstörer. Nach kurzem Einsatz in der Ostsee verlegte seine Flottille ins Schwarze Meer, wo sein Boot russische Transporter und Motortorpedoboote vor der Kaukasusküste versenkte. Am 13. November 1942 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet, wurde er zur Ausbildung junger Seeoffiziere an die Marineschule Flensburg-Mürwik kommandiert und erlebte das Kriegsende als Referent im Oberkommando der Kriegsmarine.
 
160 S., ca. 100 Abb., 17 x 24 cm, geb.

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