In den meisten Darstellungen konzentrieren sich die Militärhistoriker beider Seiten für das Jahr 1942 auf die Kämpfe im Süden: Die Eroberung der Krim, der deutsche Vorstoß bis zum Kaukasus und vor allem die Schlacht um Stalingrad. Wem sind schon Rschew oder Welikije Luki bekannt? Dabei haben in diesem Raum 1942 drei gigantische Großoffensiven der Roten Armee stattgefunden. Martin Telek hat in jahrelanger Arbeit die Fakten über die Ereignisse im Frontbogen Rschew zusammengetragen und in einer nun vorliegenden chronologischen Darstellung zusammengefaßt. Der Autor durchforstete etliche Divisionsgeschichten, die Memoirenliteratur und Tausende von Seiten der durch die Sowjets erbeuteten deutschen Dokumente, um Fakten zu einem vergessenen militärhistorischen Thema präsentieren zu können. Der Leser erfährt, warum dieses Schlachtfeld von den überlebenden Sowjets „Fleischwolf“ genannt wurde. Telek räumt zudem mit einigen auch von westlichen Militärhistorikern kolportierten Legenden um sogenannte deutsche „Starrsinnigkeit“ und „sinnlose Haltebefehle“ auf.

145 Seiten, viele Abbildungen, Karten und Dokumente, gebunden

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