Bereits zu Beginn des Rußlandfeldzuges als Kradmelder im Stab der Sturmgeschütz-Abteilung 244 eingesetzt, erlebte Werner Gösel das Kämpfen und Sterben an vorderster Front. Nach seiner Verwundung in Stalingrad war er mit der Sturmgeschütz-Batterie 395 im Einsatz. Nach ihrer Neuaufstellung nahm der Autor mit der Sturmgeschütz-Abteilung 244 an der Schlacht bei Kursk teil. Als Oberleutnant und Batteriechef geriet er im Sommer 1944, beim Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Bobruisk, in russische Gefangenschaft, aus welcher er erst nach über fünf Jahren zurückkehrte, um dann den Problemen eines Kriegsheimkehrers zu begegnen.
Da Werner Gösel im Kriegsverlauf verschiedenste Stellen besetzte, kann er interessante Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise einer Sturmgeschütz-Abteilung geben. Der Bericht wird illustriert durch über 100 private Fotos. Der umfangreiche Anhang enthält unter anderem als besondere Quelle das komplette Kriegstagebuch der Sturmgeschütz-Abteilung 244. Als Abschrift hat es die Kriegswirren überstanden.

326 Seiten, viele Abb., gebunden.

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