Günter Maschke
Die tote Seele des Liberalismus
| Artikel-Nr.: 13592 |
105. Kaplaken, 2026
Günter Maschke (1943-2022) war linker Aktivist, genoß Asyl auf Kuba, kehrte geläutert zurück und galt bis zu seinem Tod als einer der besten Kenner Carl Schmitts, der dessen Liberalismuskritik weitergedacht und zugespitzt hat.
Das vorliegende Buch ist von Maschkes Nachlaßverwalter Thor v. Waldstein zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen worden. Es enthält die beiden Texte: „Die tote Seele des Liberalismus“ und „Die Verschwörung der Flakhelfer“. Maschke, der wie Armin Mohler und Gerd-Klaus Kaltenbrunner rasch in Vergessenheit zu geraten droht, war, als er diese Texte schrieb, in Höchstform. Sein Ton ist schneidend, seine Kenntnisse des Stoffs sind umfassend, seine politische Position unmißverständlich.
Maschke hat nicht viel veröffentlicht. Sein Werk ist verstreut, Nachworte und Kommentierungen waren sein Feld. Umso wichtiger ist es, daß er endlich wieder gezielt wahrgenommen wird.
96 Seiten, gebunden.