Gerhard Wisnewski
Operation 9/11
| Artikel-Nr.: 11166 |
Zwei Türme stürzen ein, ein drittes Gebäude sackt in sich zusammen, ohne je von einem Flugzeug getroffen worden zu sein – und binnen weniger Stunden steht für Medien und Politik der Täter fest: Osama bin Laden und neunzehn Entführer mit Teppichmessern. Gerhard Wisnewski, einer der führenden kritischen Journalisten Deutschlands, glaubt dieser Version schon am Tag danach nicht. Sein Buch Operation 9/11 wurde 2003 zum Verkaufsschlager und zu einem der Gründungsdokumente der sog. Wahrheitsbewegung.
Wisnewski recherchierte nicht am Schreibtisch, sondern direkt an den Absturzstellen in New York, Washington und Pennsylvania. Er sprach mit Zeugen, Sprengmeistern, Piloten – und stieß auf Ungereimtheiten, die bis heute nicht ausgeräumt sind: Wie läßt sich der beinahe freie Fall dreier Hochhäuser mit den Gesetzen der Physik vereinbaren? Warum gab es keine Beweise gegen Osama bin Laden? Warum standen die angeblichen Entführer nicht auf den Passagierlisten? Warum wurden an zwei Absturzstellen keine Flugzeuge gefunden? Und weshalb blieb ausgerechnet das bestgeschützte Gebäude der Welt, das Pentagon, schutzlos?
Mit dem »Werkzeugkasten« des investigativen Zweifels – Skepsis gegenüber Behörden, kompromißlose Faktentreue, das Bestehen auf handfesten Beweisen – seziert Wisnewski die offizielle Erzählung Kapitel für Kapitel. Und als Erster entwickelte er ein Szenario, wie es sich wirklich abgespielt haben könnte.
Zum 25. Jahrestag der Anschläge erscheint der Klassiker in einer erweiterten Neuausgabe mit einem neuen Begleittext, in dem Wisnewski auch zurückblickt: auf die ersten Stunden und Tage nach den Attentaten, auf die weltweite Schockstarre und auf die Schweigespirale, die es zu durchbrechen galt. Denn eines stand fest: Wer auch immer die Anschläge verübt hatte, tötete damit über 3000 Menschen.
Wisnewskis Buch ist zu einem Denkmal geworden. Wer verstehen will, wie aus einem einzigen Tag zwei Jahrzehnte Krieg, Überwachung und Angst werden konnten, kommt an diesem Grundlagenwerk nicht vorbei.
448 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Broschur.