Roland Kaltenegger
SS-Hauptsturmführer der Reserve Franz Josef Krombholz
Von der SS-Verfügungstruppe zur 7. SS-Freiwilligen Gebirgsdivision "Prinz Eugen"

1920 als Sudetendeutscher im Kreis Böhmisch Leipa geboren, trat er am 3. Mai 1940 als Kriegsfreiwilliger in München-Freimann in die 3. Kompanie der SS-Kraftfahrersatzabteilung der SS-Verfügungstruppe ein. Im August 1940 wurde er in das motorisierte SS-Regiment „Westland“ in der SS-Division „Wiking“ versetzt. Zunächst als Kompanietruppführer, dann als Zugführer im Rußlandfeldzug eingesetzt, wurde er im Januar 1942 schwer verwundet.
Nach erfolgreicher Absolvierung des Kriegsreserveführerlehrganges an der SS-Junkerschule Tölz, wurde Krombholz in die „Prinz Eugen“ versetzt und bestand die verlustreichen Kämpfe gegen die Balkan-Partisanen.
Nachdem Krombholz in der Gebirgstruppe zum SS-Hauptsturmführer der Reserve aufgestiegen war, wurde er im März 1945 als Kommandeur des III. Bataillons des SS-Freiwilligen-Gebirgsjägerregiments 14 „Skanderbeg“ und mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Auf abenteuerlichen Pfaden und Schleichwegen schlug er sich über die Felsenmauern der Karawanken nach Kärnten durch und entging so der Gefangenschaft in Titos Lagern. Nach dem Krieg fand er seine neue Heimat in Südtirol.

 160 Seiten, viele Abbildungen, gebunden.
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