Heinz Goertzen wuchs in Westpreußen auf. Dem Abitur folgte nicht das angestrebte Flugzeugbau-Studium, sondern die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und schließlich zur Luftwaffe. Statt im Hörsaal fand sich Goertzen als Bordfunker einer Heinkel 111 am Himmel über der Ostfront wieder. Auf 174 Feindflügen zunächst im Großverband und später in Nachtflügen erlebte er Luftkämpfe und wurde selbst abgeschossen.

Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse und dem Ehrenpokal ausgezeichnet, endete 1944 die Kampffliegerei im „Sonderkommando Elbe". In die Dienste der US-Streitkräfte übernommen, fand Goertzen schließlich seine berufliche Laufbahn bei der Post.

256 Seiten, 137 teils farbige und unveröffentlichte Aufnahmen und Dokumente, gebunden.

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