Das Paradies, dessen geographische Lage nach offizieller Lehrmeinung nur in Nordafrika bzw. im Vorderen Orient zu finden sein darf, wird nun schon seit Jahrtausenden vergeblich gesucht. An „Beweisführung“ überbieten sich unsere Wissenschaftler und Bibelforscher gegenseitig. Der Blick ist immer nach Süden oder Osten gerichtet. Aber der heute noch nachweisbare kulturelle Einfluß Germaniens reichte vor Jahrtausenden von Mexiko über Nordafrika bis Indien. Deshalb schaut der Autor in die nördliche Richtung und findet das Verlaufsmuster des biblischen Tritonstroms weltweit nur in der Topologie eines Flußnetzes wieder, nämlich im Flußsystem der Peene, Trebel und Tollense. Einen auch nur annähernd ähnlichen hydrographischen Zustand finden wir weder im vertrockneten Nordafrika, noch im teils fruchtbaren Mesopotamien. Seine Forschungsreisen führten ihn von Demmin in Pommern über Tribsees (dem angeblichen Troja) bis zu den Felsenbildern von Bohuslän in Schweden. Den endgültig echten „Paradiesbeweis" fand er am Zobtenberg in Schlesien, von dem in grauer Vorzeit noch eine Verbindung über das Flußnetz der Peene-Warthe-Oder zum „Paradies" bestand.

222 Seiten, farb. Abb., gebunden

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