Kurt Hättasch
Fangschuß. Notizen aus der U-Haft
| Artikel-Nr.: 13588 |
Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma.
Seit dem 5. November 2024 befindet er sich in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch bei seiner Festnahme nieder.
Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zu Ende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung durch einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird.
Denn nicht nur der Angeklagte und sein Anwalt, auch Mainstream-Journalisten sagen, daß die Indizienlage für einen solchen Verdacht viel zu dünn ist. Offenbar soll hier ein politischer Schauprozeß gegen einen eloquenten und erfolgreichen Oppositionspolitiker in Szene gesetzt und ein Exempel statuiert werden.
Der Strafverteidiger Dubravko Mandic hat ein Nachwort beigesteuert, in dem er die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung beschreibt.
Der Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie Hättasch und dient zur Finanzierung der Verteidigung.