106. Kaplaken, 2026

Stimmt die Feststellung, daß die Wirklichkeit stets den Rechten und Konservativen in die Hände spiele? Was ist das überhaupt, diese rechte Wirklichkeit?

Uwe Jochum beginnt mit seiner Frage im Mittelalter, bei den Scholastikern, dort, wo Universalismus und Nominalismus um die Vorherrschaft rangen. Es geht um die Möglichkeit der Wahrheit, um die Aufrichtung des Menschen auf der Suche danach, um einen anthropologischen Vorgang, den abzubrechen bedeuten würde, das Menschsein an sich abzustreifen.

Und so skizziert Jochum zunächst einen Weg in die Irre, dann den zur Wahrheit und zuletzt eine Antwort auf die Frage, wie wir leben wollen. Alles in allem ist das keine leichte Kost, die den Leser herausfordert.

96 Seiten, gebunden.

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