Walther Groß
Ein Kriegsfreiwilliger und Spätheimkehrer berichtet

Die Erinnerungen des ehemaligen Obersturmführers der 1. SS-Panzerdivision „Leibstandarte-SS Adolf Hitler“ geben einen detailreichen Einblick in seine Kriegs- und Gefangenschaftsjahre. Der spätere Brigadegeneral des österreichischen Bundesheeres entführt den Leser mit seiner spannend geschriebenen Biographie an die militärgeschichtlichen Brennpunkte des Zweiten Weltkrieges: Von seiner Ausbildung zum Flak-Artilleristen in der Kaserne in Berlin-Lichterfelde und auf der Flakartillerie-Schule I im mecklenburgischen Rerik über seinen ersten Kriegseinsatz auf dem Balkan und in Griechenland (1941) bis in die SS-Junkerschule Bad Tölz (1942), dann weiter in die Normandie, wieder zurück an die Ostfront (Schlacht um Charkow, 1943) und schließlich zu seinem Einsatz bei der Reichsluftverteidigung (Berlin 1944) und im tragischen Endkampf um Wien.
Im zweiten Teil seines mit zahlreichen Bildern und Dokumenten aufgelockerten Buches erzählt uns Walther Groß von seinem Leidensweg durch sowjetische Kriegsgefangenen- und Gulag-Lager, bis er endlich im Jahre 1953 in die Heimat zurückkehren kann, wo ihn seine Frau und seine ihm noch unbekannte Tochter erwarten.
 
290 Seiten, viele s/w-Abb.und Dokumente, gebunden.
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