Rolf Michaelis

Die SS-Sturmbrigade „Dirlewanger“
Vom Warschauer Aufstand bis zum Kessel von Halbe

Die Aufstellung der Sondereinheit Dirlewanger geht auf eine kuriose Idee Adolf Hitlers zurück. Im März 1940 verfügte er, daß aus inhaftierten Wilderern SS-Scharfschützenkompanien gebildet werden sollen. Aus dem Wilddiebkommando Oranienburg entstand später das SS-Sonderkommando „Dirlewanger“. Besonders in der Partisanenbekämpfung erzielten Dirlewangers Männer große Erfolge.  Die grobe Truppe machte sich durch ihr brutales Vorgehen einen Namen. Auch im Häuserkampf war rücksichtsloser Angriff von Vorteil. Dirlewanger wurde deshalb zusammen mit dem legendären Sturmbataillon 500 zur Niederschlagung des Warschauer Aufstandes eingesetzt. Dort verdiente er sich auch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.  In den Kämpfen um Halbe wurde die SS-Sturmbrigade „Dirlewanger“ schließlich aufgerieben, viele Angehörige gingen in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

 

134 Seiten, Bilder, Karten, Dokumente, gebunden.

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